Eine Ode an den Kater - wie wir ihn endlich loswerden!

Und täglich grüßt das Murmeltier, oder die Arbeitskollegin die zum Feierabendbier einlädt. Ein lustiger Abend und schöner Ausklang eines langen Arbeitstages, den man am nächsten morgen oft bereut. Der (kleine) Kater scheint wie der Ex, von dem man nicht loskommt. Man weiß, er ist nicht gut für einen, aber irgendwie lassen wir ihn doch immer wieder in unser Leben ... wir widmen unserem Kater diese kleine Ode, die bestimmt jede*r nachfühlen kann. Vielleicht verzieht er sich dann endlich! Lest auf jeden Fall bis zum Schluss, Pointe und so ...

Für alle Lesefaulen geht es hier direkt zum Geheimrezept gegen Kater.

Ich spaziere über grüne Wiesen und sonnige Täler, begleitet von singenden Vögeln und bunten Schmetterlingen. Ich fühle mich wie Heidi und plötzlich läutet der blöde Wecker.

Langsam richte ich mich auf und schon beginnt es. Das Dröhnen im Kopf, dass mir alle meine Sinne raubt. Ich schaue auf die Uhr, schon 7  - scheiße, ich habe schon zwei Wecker verschlafen. Mein warmes Bett will mich nicht gehen lassen und versucht mich mit voller Kraft bei sich zu behalten, aber doch raffe ich mich auf und als Dankeschön dreht sich alles.

 

 

Wenn ich mich jetzt beeile dann schaffe ich es noch rechtzeitig in die Arbeit, aber bei jedem Schritt pocht mein Kopf. Ich schleppe meinen schlafenden Körper Richtung Badezimmer. Gut dass der körpergroße Spiegel mir so viel Zuversicht und Lebensenergie entgegen strahlt. Mit meinen Augenringen kann ich wie mit einem Springseil spielen. Was habe ich mir dabei gedacht? Aber das Feierabendbier musste sein! Meine Lieblingskollegin hatte Geburtstag und darauf musste doch angestoßen werden. Wann bin ich denn heimgekommen? Neben der Tür liegt eine Taxirechnung und auf meinem Bein ein blauer Fleck. Was ist passiert? Ich schalte den Flugmodus meines Handys aus und schon trudeln die ersten Nachrichten ein. Nichts Besorgnis erregendes, gut. Ein paar peinliche Fotos, aber alles halb so wild. Puh, nochmal Glück gehabt. Langsam schlafe ich im Stehen wieder ein. 

Stopp, keine Zeit mehr zu trödeln. Ich erstelle mir meine Kater-Checkliste im Kopf, damit ich nichts vergesse:

- Schmerzmittel!

- viel Wasser

- sehr viel Kaffee!!

- duschen

- aus einer Leiche einen lebendigen Menschen schminken

- zur Arbeit rennen und zeitgleich Frühstücken

 

 

Frühstück? Das klingt gut. Pizza? oder Pommes? Oder gleich einen Burger. Wo hatte ich nochmal den neuen Burgerladen gesehen?

 

Fokus!! (Wusstest du, dass das Kurkuma in der Fira Soda dich beim fokussieren unterstützt?)

Ich stolpere Richtung Büro und werde von einem vorbeifahrenden Auto angehupt. Ich habe nicht die Energie etwas zu erwidern, aber dieses Geräusch in Symbiose mit der viel zu hellen Sonne kommt einem Aufprall irgendwie fast gleich.

 

Ich trinke nie wieder!!

7 Stunden später geht es wieder in die Bar. Im Nein sagen war ich noch nie sonderlich gut. Aber ein Konterbier hat noch immer geholfen ... aber hey, was entdecke ich da auf der Karte? Feierabend Limonade? Klingt gut, nehm ich. Kater ade!

Und wieder spaziere ich über grüne Wiesen und sonnige Täler, begleitet von singenden Vögeln und bunten Schmetterlingen. Ich fühle mich wie Heidi und plötzlich läutet der Wecker. Langsam richte ich mich auf und nichts passiert. Keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit und klare Erinnerungen an den letzten Abend, der mindestens genauso lustig wie jeder andere zuvor.

 

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